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Atomtests: Warum Kodak Bescheid wusste.

Atomtests: Warum Kodak Bescheid wusste.

Dieser Beitrag ist weit entfernt von unserer meiner Fotografie-Kost, aber ich fand ihn historisch interessant, weil er einen Moment beschreibt, in dem sich die Fotoindustrie, die militärische Entwicklung und die öffentliche Gesundheit überschnitten, und weil er zeigt, wie eine frühere Ära die Rechte und die Sicherheit der Bürger betrachtete. Es ist eines der dunklen Kapitel in der Geschichte der US-Regierung im 20. Jahrhundert - eine völlige Bereitschaft, unwissende Bürger im Namen des wissenschaftlichen Fortschritts gefährlichen Substanzen auszusetzen. Es geschah mit dem Tuskegee-Syphilis-Experiment, mit dem MKUltra-Gedankenkontrollprojekt und mit den Atombombentests in den 1940er und 50er Jahren. Die Atomic Energy Commission (AEC) wusste, dass gefährliche Mengen von Fallout in die Atmosphäre gepumpt wurden, machte sich aber nicht die Mühe, es jemandem zu sagen. Ausser der Fotofilmindustrie: Fotofilme sind besonders strahlenempfindlich - deshalb gibt es auch Dosimeter aus diesem Material, mit denen man Gamma-, Röntgen- und Betateilchen nachweisen kann. Doch 1946 begannen Kodak-Kunden, sich über beschlagene Filme zu beschweren, die sie gekauft hatten. Eastman Kodak untersuchte die Sacha und fand etwas sehr Merkwürdiges heraus: Die Maishülsen aus Indiana, die sie als Verpackungsmaterial verwendeten, waren mit dem radioaktiven Isotop Jod-131 (I-131) kontaminiert. Eastman Kodak hatte damals einige der besten Forscher des Landes in ihrem Team (die Firma hatte in den 1970er Jahren sogar einen eigenen Kernreaktor), und sie entdeckten etwas, das nicht öffentlich bekannt war: Diese Farmen in Indiana waren dem Fallout des Trinity-Tests von 1945 in New Mexico ausgesetzt gewesen - der weltweit ersten atmosphärischen Atombombenexplosion, die das Atomzeitalter einläutete. Kodak hat diese Exposition verschwiegen. Einige der Fakten in der Geschichte sind - wie der fragliche Film - ein wenig unklar. Einige behaupten, Kodaks Entdeckung sei 1946 geschehen, andere 1945. In Anbetracht der Tatsache, dass die Regierung anfangs leugnete, dass der Trinity-Test überhaupt nuklear war und ihn stattdessen als "Munitionsexplosion" bezeichnete, ist Kodaks Schweigen vielleicht eher verständlich. Aber die Geschichte endet nicht im Jahr 1946, als Kodak einen Deckel des Schweigens auf die atmosphärischen Atombombentests der Regierung setzte. Die USA fuhren mit atmosphärischen Detonationstests fort, am bekanntesten im Pazifik, aber auch zurück auf amerikanischem Boden in den 1950er Jahren in der Nevada National Security Site. Der erste Test in Nevada fand im Januar 1951 statt, und Tage später, als die Stadt Rochester, N.Y. mit Schnee bedeckt war, entdeckte Kodak erhöhte Strahlungswerte, die das 25-fache der Norm betrugen, etwa 1.600 Meilen vom Testgelände entfernt. Kodak reagierte daraufhin in zweifacher Hinsicht. Es reichte eine Beschwerde bei der National Association of Photographic Manufacturers (NAPM) ein, die sich an die Atomenergiekommission wandte, und Kodak kontaktierte die AEC direkt. Laut dem NAPM-Memo hat Kodak 10.000 Zählungen pro Minute an Strahlung gemessen, verglichen mit kürzlichen, nicht betroffenen Schneefällen, die nur 400 registrierten. Die AEC gab gegenüber der AP eine Erklärung ab, in der sie behauptete, dass sie "Berichte untersucht, wonach Schnee, der in Rochester fiel, messbar radioaktiv war. Die Berichte ... deuten darauf hin, dass es keine Möglichkeit gibt, Menschen oder Tiere zu schädigen.... Alle notwendigen Vorsichtsmassnahmen, einschliesslich Strahlungsmessungen und Patrouillen, werden unternommen, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsbedingungen aufrechterhalten werden." Kodaks Kontaktaufnahme mit der AEC führte im Wesentlichen dazu, dass das Unternehmen von der Kommission abgewimmelt wurde, so dass Eastman Kodak tat, was jedes Unternehmen tun würde: Es drohte mit einer Klage. Und dann wurden die Dinge wirklich seltsam. Die AEC kapitulierte und stimmte zu, nicht nur Kodak, sondern auch der gesamten Filmindustrie Informationen über Atomtests, Wettermuster, vorhergesagten Fallout und mehr zu geben. Dies waren Informationen, die sonst niemand bekam, schon gar nicht die Öffentlichkeit. Um den heutigen Senator Tom Harkin (D-Iowa) aus einer Senatsanhörung zu diesem Thema im Jahr 1998 zu zitieren: "Kodak beschwerte sich bei der Atomenergie-Kommission, und diese Regierungsbehörde stimmte zu, Kodak geheime Informationen über zukünftige Tests zu geben, einschliesslich der erwarteten Verteilung von radioaktivem Material, um eine lokale Kontaminierung vorauszusehen.» "In der Tat warnte die Regierung die gesamte Fotoindustrie und stellte Karten und Prognosen über die mögliche Kontamination zur Verfügung. Wo waren die Karten für die Milchbauern? Wo waren die Warnungen für die Eltern von Kindern in diesen Gebieten? Hier sind wir also, Herr Vorsitzender. Die Regierung hat Filmrollen geschützt, aber nicht das Leben unserer Kinder…." Die Bemerkungen von Senator Harkin über Milchviehbetriebe und Kinder zeigen die dunkle Seite dieser Geschichte. Es reicht nicht aus, dass die AEC wissentlich Fallout in den amerikanischen Himmel freisetzte, sondern sie waren sich bewusst, dass eine der Nebenwirkungen war, dass es in die Nahrungsmittelversorgung gelangen und möglicherweise langfristige Gesundheitsprobleme verursachen könnte. Das I-131 würde auf den Boden fallen, von Rindern durch radioaktives Futter gefressen werden und durch ihre Milch an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Ihre Schilddrüse braucht Jod, um zu funktionieren, also baut sie Jodspeicher aus der Umwelt auf, und hohe Konzentrationen von I-131 stehen in direktem Zusammenhang mit einem höheren Risiko für radiogenen Schilddrüsenkrebs - besonders bei Exposition in der Kindheit. Und das ist genau das, was Tausenden von amerikanischen Kindern passiert ist. Es stellt sich heraus, dass es einen relativ einfachen Weg gibt, um Schilddrüsenkrebs nach der Exposition gegenüber I-131 zu verhindern - normale Jodpräparate reichen aus. Aber wenn man den Fallout nicht kennt, weiss man nicht, dass man die Gegenmassnahme ergreifen sollte. Die atmosphärischen Tests wurden mit bis zu 75.000 Fällen von Schilddrüsenkrebs allein in den USA in Verbindung gebracht. Bis zum heutigen Tag führt das National Cancer Institute ein Programm durch, um Menschen zu helfen, herauszufinden, ob sie exponiert waren, und zwischen 1951 und 1962 waren es eine ganze Menge Menschen. Laut einem Bericht des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IEER) gab es bereits 1953 Forschungsergebnisse, die auf die Gefahr hinwiesen, dass I-131 die Bevölkerung über den "Milchpfad" beeinträchtigen könnte, und 1955 gab es ziemlich starke Hinweise. Dennoch wurden die Tests fortgesetzt, ohne dass die Landwirte oder die Öffentlichkeit bis Anfang der 60er Jahre gewarnt wurden, während die Folienhersteller mit "Karten und Prognosen über die mögliche Kontamination sowie die erwartete Fallout-Verteilung versorgt wurden, die es ihnen ermöglichten, nicht kontaminiertes Material zu kaufen und andere Schutzmassnahmen zu ergreifen." In diesem Bericht wird sogar behauptet, dass die AEC wusste, dass die Milch hohe Strahlungswerte aufwies, sich aber weigerte, sie vom menschlichen Verzehr wegzuleiten, mit dem Argument, dass dies zu Unterernährung führen würde. Es ist ein bizarres und dunkles Kapitel in der Geschichte der Vereinigten Staaten; eines, in dem die Regierung wissentlich und wissentlich seine Menschen gefährlichen Strahlungswerten und Fallout ausgesetzt. Und anstatt die Bevölkerung vor dem radioaktiven Niederschlag zu warnen, waren die einzigen Aussenstehenden, die davon wussten, die Filmemacher. Schliesslich wollen Sie doch nicht, dass Ihre Urlaubsfotos trübe werden, oder? Und übrigens: Derek Muller von Veritasium ist berühmt für seine aufschlussreichen Videos zu einer Vielzahl von wissenschaftlichen Themen, und dieses hier bringt Atombomben und Fotografie auf eine Weise zusammen, die sich nur wenige vorstellen können. Die Details des Projekts und der gewaltigen Explosion wurden geheim gehalten. Wie konnte Kodak also wissen, was sich aus 2.000 Meilen Entfernung ereignet hatte? Schauen Sie sich seinen Beitrag auf youtube an…

Auf zum Mars

Auf zum Mars

Fotografie hat viele Facetten - für mich gehört dazu auch die Fotografie mittels Raumsonden. Diese Geräte haben uns in all den Jahrzehnten, seit man sie verwendet, schon viele sensationelle Ansichten unserer Nachbarwelten geliefert. Solche Bilder zusammen mit den Daten anderer Instrumente an Bord haben unser Verständnis vom Kosmos und der Welt, in der wir leben grundlegend verändert. Ich bin immer gespannt, was neue Missionen für zusätzliche Ein- und Ansichten hervorbringen. Das Beste von Allem: dank Internet sind viele dieser Bilder öffentlich zugänglich. Kürzlich habe ich mich wieder einmal auf der Website des "Mars Reconnaissance Orbiters" der NASA getummelt. Ich staune immer wieder über die Fotos, die dieses Gerät mit seinen Kameras aus dem Mars Orbit auf die Erde sendet. Forscher der University of Arizona haben mit der NASA-Kamera HiRISE (High Resolution Imaging Experience) Bilder der Valles-Marineris-Schlucht auf dem Mars aufgenommen. Die Forscher wollen die Schlucht, die 4.000 km lang und bis zu 7 km tief ist, untersuchen um besser zu verstehen, wie sie sich gebildet hat und was ihre Entstehung für die Geschichte des Mars selbst bedeutet. Valles Marineris ist der größte bekannte Canyon im Sonnensystem und könnte der Schlüssel zur Lösung zahlreicher Rätsel des Mars sein. Angaben zur Kamera Standort: Auf der Nadir-Seite des Raumfahrzeugs mit Blick nach unten auf den Mars. Masse: 65 kg, einschliesslich thermischem Kontrollsystem, Kabeln, etc. Leistung 60 Watt Größe: 1,6 Meter lang bei 0,9 Meter Durchmesser Datenrücklauf: Kann Bilder mit bis zu 28 Gb (Gigabit) Daten in nur 6 Sekunden erfassen Farbqualität: 14 elektronische Detektoren, jeder mit einem Filter in einem von drei Wellenlängenbändern abgedeckt: 400 bis 600 Nanometer (blau-grün), 550 bis 850 Nanometer (rot) oder 800 bis 1000 Nanometer (nahes Infrarot), wodurch Farbbilder im zentralen Teil des Sichtfelds erzeugt werden. Bildgrösse: Die Pixelgröße in Bildern, die aus einer Höhe von 300 Kilometern aufgenommen werden, beträgt etwa 30 Zentimeter (12 Zoll) im Durchmesser (etwa Basketballgröße). Das Gesamtbild hat eine Breite von 6 Kilometern und eine programmierbare Bildlänge von bis zu 60 Kilometern. Bildauflösung: Die kleinsten auflösbaren Merkmale in den Bildern haben einen Durchmesser von ca. 1 Meter (Merkmale so klein wie ein Küchentisch in Bildern, die einen 6 km breiten Streifen der Marsoberfläche abdecken). Brennweite: 12 Meter Die URL der erwähnten Website: https://mars.nasa.gov/mro/ Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall Und zum Schluss ein paar Screenshots

Erfrischend anders: Erik Johansson

Erfrischend anders: Erik Johansson

Kürzlich habe ich einen Fotoband von Erik Johansson gekauft. Ich kenne seine Arbeiten zwar schon seit langem, weil ich schon vor Jahren auf seine Website gestossen bin. Johansson ist ein in Schweden geborener und in Prag lebender Künstler, der surreale Bilder schafft, indem er Fotografien und andere Materialien neu kombiniert. Er fängt Ideen ein, indem er Bilder auf neue Art und Weise kombiniert, um etwas zu schaffen, das wie ein echtes Foto aussieht, jedoch mit logischen Ungereimtheiten, um einen Effekt des Surrealismus zu vermitteln. Einige fertige Bilder sind die Kombination von "Hunderten von Originalfotografien" sowie Rohmaterialien, und Johansson verbringt Dutzende von Stunden damit, Bildmanipulationssoftware wie Adobe Photoshop zu verwenden, um das Bild digital zu verändern und seine Idee zu illustrieren. Der Reporter Robert Krulwich schrieb, dass Johansson eine "akribische Fantasie" erschafft, die "teils Fotografie, teils Konstruktion, teils Zeichnung" ist, mit "so vielen Schichten von Täuschungen in seinen Bildern, dass man die Illusion nicht entlarven kann, es passt so perfekt zusammen." Mich persönlich fasziniert nicht nur die handwerkliche Perfektion in der Vorbereitung und Nachbearbeitung, sondern vor allem auch die Poesie und oft auch der Witz in vielen dieser Fotokunstwerke. Einige der Bilder erinnern auch stark an Grafiken und Zeichnungen von M. C. Escher - einfach in unsere Zeit transportiert und dank der digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten zu fotorealistischer Perfektion gebracht. Mein persönlicher Kommentar dazu: "Wow! Hut ab!" Seine Website ist jedenfalls jederzeit einen Besuch wert. Sehr spannend ist dabei auch der Abschnitt "Behind the scenes", also das "making of" zu einigen seiner Arbeiten. Hier der Link zu Erik Johanssons Website: https://www.erikjo.com/ Um den "Appetit" anzuregen: hier ein paar Beispiele:

Reisefieber!

Reisefieber!

2020... zum Vergessen, wenn's um die Pflege des ewigen Reisefiebers geht. Vielleicht hilft da ein weiterer Beitrag in meinem Portfolio. Diesmal mit Fotos, die 2019 entstanden sind, und zwar in der Meteora (Nordgrichenland), in Athen und auf Santorini. Zur Galerie

Haben Sie die Lust am Fotografieren verloren?

Haben Sie die Lust am Fotografieren verloren?

Haben Sie sich jemals so desinteressiert und gleichgültig gegenüber der Fotografie gefühlt, dass Sie kaum Ihre Kamera anschauen konnten, geschweige denn sie in die Hand nehmen und losschiessen? Ich schon, aber ich habe ein paar Dinge gefunden, die ich heute mit Ihnen teilen möchte, die mir wirklich geholfen haben, meine Leidenschaft wiederzuentdecken. Der Wecker geht los. Es ist 04:30 Uhr und die Kameratasche ist gepackt. Aber anstatt mit Begeisterung und Aufregung aufzuwachen, schaue ich aus dem Fenster und hoffe, dass es zu bewölkt ist. Oder dass es nicht bewölkt genug ist. Oder dass es regnet. Alles, was mich darin bestärkt, wieder ins Bett zu kriechen. Als das anfing zur Regel zu werden wusste ich, dass etwas wirklich nicht stimmte. Meine Liebe zur Fotografie war verschwunden und ich befand mich in einem tiefen, dunklen Loch. Aber anstatt die Tasche wegzulegen und etwas Neues zu finden, untersuchte ich, was die Ursache für die Trägheit war und ich schloss einen Pakt mit mir selbst, um die Probleme zu lösen. Diese vier Tipps unten haben wirklich geholfen und ich bin wieder voller Elan und Liebe unterwegs mit meiner Kamera. Begrenzen Sie sich selbst Konzentrieren Sie sich jeweils auf eine Art von Fotografie. Der Zeitraum ist Ihnen überlassen, es kann ein Tag, eine Woche, ein Monat, ein Jahr, was auch immer sein. Aber versuchen Sie nicht, ein Tausendsassa zu sein und alles in einen Tag zu packen. Ich habe versucht, Makroaufnahmen, Porträts, Landschaften bei Sonnenuntergang, Sportaufnahmen beim Skifahren, Mountainbiken, Gleitschirmfliegen und so weiter zu, aber ich habe mir keinen Zeitplan und vor allem keine konkreten Ziele gesetzt. Ich liebe all diese Genres zu bestimmten Zeiten, aber wenn man morgens aufwacht und keine klare Vorstellung davon hat, was man machen will, kann das unglaublich frustrierend sein, und am Ende leidet man unter Lähmung durch Analyse und Desillusionierung durch Verwirrung. Wenn Sie Musik als Analogie verwenden, könnten Sie sagen, dass Sie Musik lieben, aber Sie können nicht an einem Morgen aufwachen und versuchen, vor dem Frühstück einen Hip-Hop-Track rauszuhauen, dann einen Bluegrass-Song am Vormittag, dann ein Thrash-Metal-Stück zum Mittagessen, gefolgt von einer Power-Ballade am Nachmittag und abgerundet am Abend mit etwas R&B. Klingt lächerlich, stimmt, und würde zu einem ernsthaften Burnout führen. Aber so machen es viele HobbyfotografInnen, und es ist anstrengend. Also habe ich aufgehört. Ich traf die Entscheidung, mich für bestimmte Zeiträume auf bestimmte Arten der Fotografie zu beschränken. Zum Beispiel verbrachte ich diesen Herbst zusammen mit meiner (ebenfalls fotografierenden) Frau einen ganzen Tag an einem kleinen Bergbach in unserer Region. Aber ich dachte dabei wirklich über das nach, was ich als fotografisches Resultat am Ende des Tages «im Kasten» haben wollte. Über Winkel und Objektive, über Standorte, Lichteinfall, Tiefenschärfe und all das, was schlussendlich den Unterschied zwischen einem gelungenen Bild und Misserfolg ausmacht. Ich wusste, dass ich nirgendwo anders hingehen würde und dass ich mich für den Tag auf diesen Ort festgelegt hatte. Setzen Sie auf sich selbst Machen Sie das, was Sie lieben und worin Sie gut sind, anstatt Trends zu folgen und Dinge zu tun, die Sie nicht mögen. Das erstreckt sich auch auf die Nachbearbeitung. Es gab eine Zeit, in der ich viel Vertrauen in meine Fotografie verloren habe, weil ich aus meiner Komfortzone herausgetreten bin und in eine Zone, die nicht nur unangenehm war, sondern mir auch überhaupt keinen Spass gemacht hat. Und ich stellte fest, dass ich keine Bilder von der Qualität produzierte, die ich von mir selbst erwartete. Das lag aber nicht daran, dass ich nicht in der Lage war zu lernen oder mich anzupassen, sondern einfach daran, dass ich kein wirkliches Interesse an diesem Genre oder Stil der Fotografie hatte, aber ich zwang mich dazu, weil ich das Gefühl hatte, ich müsse mich "pushen" und "mich erweitern". Das war Blödsinn - ich hatte kein Interesse daran, und das zeigte sich in meinen Ergebnissen. Und es begann mühsam zu werden, und ich ärgerte mich manchmal fast, die Kamera in die Hand genommen zu haben. Warum sollte man etwas tun, das einem keinen Spass macht? Drucken Sie Ihre Fotos Und zwar in allen möglichen Formaten. Sei es auf grossen Leinwänden, die Sie als Mittelpunkt Ihres Wohnzimmers verwenden, oder in kleinen Alben, die Sie unter den Couchtisch legen können, um mit Ihren Liebsten noch jahrelang in Erinnerungen zu schwelgen. Es gibt nichts Schöneres als die Aufregung, wenn es an der Tür klingelt und man einen grossen Druck erwartet. Mit klopfendem Herzen und aufgeregter Vorfreude rennt man zur Tür und packt den Karton aus wie ein kleines Kind zu Weihnachten. Dann halten Sie den grossen Druck in den Händen und fahren mit den Fingern an den Rändern entlang, begutachten die Farben und das Licht und die Töne. Dann halten Sie es an die Wand, wo Sie es anbringen wollen, lehnen sich zurück und bewundern es. Das ist Ihr Werk. Das ist eine echte Manifestation Ihrer Leidenschaften und der Zeit, Ressourcen und Energie, die Sie in dieses eine Foto gesteckt haben. Es jeden Tag dort oben zu sehen, ist weitaus lohnender für die Seele als ein paar hundert Likes auf einen Beitrag, der im Grunde innerhalb weniger Tage wieder verschwindet. Hier ist ein Druck von mir, der bei mir zu Hause - konkret sogar im Badezimmer - an der Wand hängt: Bilden Sie sich weiter Ich sage immer: fotografieren ist eigentlich nur das Ansammeln von Rohmaterial. Ohne gekonnte, stilsichere Nachbearbeitung geht gar nichts. Das ist nicht erst seit digitalen Zeiten so, sondern das war früher auch nicht anders als heute. Selbst alte Meister wie Ansel Adams haben unzählige Stunden und Tage damit verbracht, ihre Bilder im Labor so zu bearbeiten, dass das Endresultat schlussendlich ihren Vorstellungen entsprach. Eine Ikone der Landschaftsfotografie: "Moon over Hernandez / Ansel Adams" Sie glauben mir nicht? Dann habe ich hier einen spannenden Link dazu: https://www.berufsfotografen.com/news/wie-entstanden-zwei-der-beruehmtesten-bilder-von-ansel-adams Ein kleiner Auszug daraus: «…Was für viele Fotografen, die mit RAW und HDR aufgewachsen sind, undenkbar zu sein scheint, war damals Realität: Schon bei der Aufnahme musste man die Belichtung des Negatives auf die Entwicklung abstimmen, um ein gewünschtes Ergebnis im Labor erzielen zu können. Da der Kontrastumfang des Motives oft grösser ist als der Dichteumfang des Negatives und erst recht größer als der Kopierumfang des Fotopapiers, legte Ansel Adams in seinem Zonensystem mit einer Spotmessung die Bereiche im Motiv fest, die gerade noch durchzeichnet werden sollten und belichtete das Negativ dann entsprechend. Bei der Entwicklung wurde dann jedes Negativ einzeln etwas härter oder weicher entwickelt. Im Idealfall war so der gesamte Kontrastumfang des Motives auf einem Fotopapier mit normaler Papiergradation darstellbar…» Früher benötigte man dazu viel Fachwissen und eine gut ausgerüstete Dunkelkammer. Heute ist Nachbearbeitung sehr viel einfacher: ein aktueller PC und Bildbearbeitungssoftware wie Lightroom, Photoshop, Gimp etc. sind die technischen Voraussetzungen. Die effektive Bearbeitung erfordert allerdings nach wie vor viel Wissen und Erfahrung. Photoshop und Co. Machen es einem sehr einfach, ein flaues Bild so richtig «aufzupoppen». Oft sieht man dann Resultate, für deren Betrachtung man eine Sonnenbrille bräuchte. Deshalb: machen Sie sich die Mühe und lernen Sie nicht nur Ihre Kamera zu bedienen, sondern werden Sie auch meisterhaft in gekonnter Nachbearbeitung. Lesen Sie Bücher, suchen Sie Tutorials im Internet, schauen Sie sich an, was andere Leute präsentieren, besuchen Sie Fotoausstellungen zu Themen, die Sie interessieren. Jede Quelle der Bildung - ob bezahlt oder kostenlos - ist gut, wenn sie Ihrer Kreativität einen Mehrwert bietet und Ihnen hilft, sich zu verbessern. Wenn man so viel Zeit, Mühe, Liebe und Geld in eine Leidenschaft investiert hat, ist es ein schlechtes Gefühl wenn man spürt, dass diese Liebe langsam einschläft. Aber wenn Sie einige der Dinge die ich hier vorgeschlagen habe umsetzen, glaube ich wirklich, dass es Ihnen helfen wird, Ihr Feuer wieder neu zu entfachen.

Die Superkamera: Unser Auge!

Die Superkamera: Unser Auge!

Kürzlich habe ich mich gefragt, wie gut denn unsere besten Kameras sein mögen im Vergleich zu einem menschlichen Auge. Internet sei Dank habe ich nicht nur viele Daten dazu gefunden, sondern auch noch den einen oder anderen überraschenden Fakt sowie auch einige amüsante Aspekte. Fangen wir also mit folgender Frage an: "Wie hoch ist die Auflösung des menschlichen Auges in Megapixeln?" Nun, sie direkt mit einer Kamera aus der realen Welt zu vergleichen ist gar nicht so einfach... aber lesen Sie weiter. Bei den meisten Digitalkameras finden Sie orthogonale Pixel: sie sind in einem Raster über den Sensor verteilt. In einer Schicht darüber ist bei den meisten Kameras zudem ein Filter verbaut - normalerweise handelt es sich dabei um einen "Bayer"-Filter, genannt nach Bryce Bayer, dem Wissenschaftler, der diesen Aufbau entwickelt hat. Dieser Filter besteht aus roten, grünen und blauen Elementen welche den darunter liegenden lichtempfindlichen Zellen ermöglichen, Farbinformationen zu extrahieren. Es gibt auch Ausnahmen zu dieser Anordnung: zum Beispiel Kameras mit FOVEON Sensoren sind fundamental anders aufgebaut, aber das wäre ein Thema für einen weiteren Blogbeitrag. Stellen Sie sich also für das Auge einen Sensor mit einer riesigen Anzahl von Pixeln vor, etwa 130 Millionen. In der Mitte des Sensors befindet sich eine höhere Dichte von Pixeln als gegen die Ränder hin und nur etwa 6 Millionen dieser Sensoren sind gefiltert, um Farbempfindlichkeit zu ermöglichen. Davon sind nur etwa 100.000 empfindlich für Blau! Übrigens ist dieser Sensor nicht flach, sondern halbkugelförmig, so dass eine sehr einfache Linse ohne Verzerrungen verwendet werden kann; echte Kameralinsen müssen auf eine flache Oberfläche projizieren, was angesichts der sphärischen Natur einer einfachen Linse nicht unproblematisch ist - deshalb enthalten bessere Objektive gewöhnlich einige asphärische Elemente. Die Diagonale der projizierten Fläche beträgt im Durchschnitt etwa 22 mm und ist damit nur etwas grösser als die eines Micro Four Thirds Sensors, aber die sphärische Beschaffenheit bedeutet, dass die Oberfläche etwas grösser als jene eines Vollformat-35 mm-Kamerasensors. Das ist also die Hardware. Aber das ist nicht der limitierende Faktor für die effektive Auflösung. Das Auge scheint "kontinuierlich" zu sehen, es arbeitet zyklisch. Wenn man dies als eine Art Bildfrequenz betrachtet stellt man fest, dass die wirklich schnell ist. Das Auge verhält sich nämlich wie ein "okularer Mikrotremor", der in ständiger Bewegung ist und zwar mit etwa 70-110 Hz. Das Ergebnis ist, dass Sie, sofern sich nichts zu schnell bewegt, eine effektive Auflösungserhöhung von 120MP auf etwa 480MP erhalten, da das Bild aus mehreren Abtastwerten aufgebaut wird. Unser Auge beherrscht also so etwas wie "Pixelshift", eine Technologie zur Erhöhung der Sensorauflösung, welche in letzter Zeit in einigen Kameramodellen Einzug gehalten hat (Olympus, Sony Alpha IV, Fuji GF100, Panasonic G9 usw). Wenn wir ein Bild wahrnehmen, gibt es eine Low-Level-Bildverarbeitung sowie spezialisierte Prozesse, die auf höheren Abstraktionsebenen arbeiten. Zum Beispiel sind wir Menschen wirklich gut darin, horizontale und vertikale Linien zu erkennen. Wir führen auch einen ständigen Mustervergleich des Gesehenen mit unseren Erinnerungen durch. Wir sehen also nicht nur ein Objekt, sondern wir erkennen ein Objekt sofort und rufen eine ganze Bibliothek mit Informationen über dieses Ding ab, das wir gerade gesehen haben. Ein weiterer interessanter Aspekt unserer Im-Gehirn-Bildverarbeitung ist, dass wir keine fixe Auflösung verwenden. Wenn unsere Augen altern und wir nicht mehr so gut sehen können, sinkt unsere effektive Auflösung. Dennoch passen wir uns in relativ kurzer Zeit an das an, was das Auge tatsächlich noch erkennen kann. Bei schlechten Lichtverhältnissen haben viele Kameras heutzutage die Fähigkeit, mehrere verschiedene Fotos während der Aufnahme zu mitteln, wodurch das Signal verstärkt, die Dynamik erhöht und das Rauschen reduziert wird; unser Gehirn macht genau dies bei schwachem Licht. In der Fototechnik spricht man dabei von HDR-Bildern. Unsere Augen/Gehirn-Kombination kann aber noch viele Dinge mehr. Erwähnenswert an dieser Stelle sind Folgefokussierung, Gesichtserkennung. "Was würde denn sowas kosten?" Auf eine ganz spannende Frage, die sich Chaleb Ward auf seiner Website "The Beat" gestellt hat, lautet: "...was würde eine Kamera mit ähnlichen Spezifikationen wie ein Auge denn heutzutage kosten, wenn es sie denn gäbe...?". Ich fand den Artikel amüsant genug, um hier die Fakten daraus herauszupicken. Seine Aufstellung sieht folgendermassen aus: Wenn wir bei einer Kamera über die Brennweite sprechen, sprechen wir buchstäblich über den Abstand vom optischen Zentrum des Objektivs zum Kamerasensor. Dieselbe Regel würde auch für Ihr Auge gelten. Technisch gesehen hätte das durchschnittliche menschliche Auge also eine Brennweite von 17 mm. * Brennweite: 17mm * Vergleichbares Objektiv: Olympus M.Zuiko 17mm F/2.8 * Preis: 299$ Während ein 17-mm-Objektiv an einer Vollformatkamera ein Sichtfeld von etwa 93 Grad hätte, hat das durchschnittliche menschliche Auge ein Sichtfeld von etwa 180 Grad, wenn es nach vorne blickt. Bei Verwendung eines einfachen Blickwinkelrechners würde der tatsächliche Blickwinkel dem eines 1 mm-Objektivs entsprechen. * Blickwinkel: 180 Grad * Vergleichbares Objektiv: Nikkor 6mm f 2.8 * Preis: 120000$ Unter Berücksichtigung des Blickwinkels hat unser 17-mm-Augapfel eine fokale Äquivalenz von 1 mm. Theoretisch hat unser Auge also einen negativen Crop-Faktor von x,05 im Vergleich zu einer Vollbildkamera. Unnötig zu sagen, dass es diese Technologie im wirklichen Leben nicht gibt. * Crop Faktor: 0.05 * Vergleichbar zu: Metabones Speed Booster (x 14) * Preis: 1000$ (variiert, je nach Version) In einer unglaublich dunklen Situation kann sich die Iris eines Auges auf etwa 8 mm ausdehnen. Wenn wir also diese Information in eine Formel fassen würden, bei der unsere Brennweite der Länge unserer Augen entspricht (etwa 17 mm), würden wir eine tatsächliche Blende von etwa f/2,1 erhalten. Diese Zahl ist beeindruckend, aber sicherlich nicht weltbewegend. * Blende: 2.1 - 8.3 * Vergleichbares Objektiv: Canon EF 35mm F2 IS USM * Preis: 550 $ Es wird geschätzt, dass das durchschnittliche menschliche Auge bis zu 576MP an Informationen zu einem bestimmten Zeitpunkt lesen kann, was dem Begriff Retina-Display eine ganz neue Bedeutung verleiht. Leider können moderne DSLRs noch nicht ganz Bilder in dieser Auflösung aufnehmen. In der Astronomie gibt es jedoch eine Kamera, die mit 570MP nahe dran ist. * Auflösung: 576MP * Vergleichbare Kamera: Dark Energy Camera * Preis: 35000000$ ISO bezieht sich auf die Energiemenge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Sensor der Kamera gesendet wird. Wenn es jedoch um Ihre Augen geht, haben Sie nicht wirklich die Möglichkeit, Ihre Empfindlichkeit weit über die ISO-Empfindlichkeit von 1000 bei einer Kamera hinaus zu erhöhen. * ISO: 1 - 1000 * Vergleichbare Kameras: für jede moderne Kamera kein Problem * Preis: ab 300$ Es wird gesagt, dass unsere Augen bis zu 10 Millionen verschiedene Farben wahrnehmen können. Das mag zwar als viel erscheinen, ist aber im Verhältnis zu dem, was heutige Kameras verarbeiten können, ziemlich gering. Jeden Tag zeichnen Videokameras Farbinformationen mit mindestens 8 Bit pro Kanal auf, aber viele Kameras können bis zu 14 bzw. 16 Bit pro Kanal aufzeichnen - 16 Bit ergibt über 281 Billionen Farben! * Bitrate: 8 pro Kanal (ergibt 16 Millionen Farben) * Vergleichbare Ausrüstung: jede moderne Kamera (inkl. Mobiltelefone) * Preis: ab 100$ Der Dynamikbereich hat mit der Fähigkeit Ihrer Kamera zu tun, sowohl extrem helle als auch extrem dunkle Details gleichzeitig abzubilden. Die meisten professionellen Kameras haben einen Dynamikbereich von 11-14 Blendenstufen. Je mehr Blendenstufen Ihre Kamera hat, desto grösser ist ihre Fähigkeit, kontrastreiche Bilder aufzunehmen. Überraschenderweise ist das menschliche Auge in Bezug auf den Dynamikbereich auf Augenhöhe mit moderner Technologie. * Dynamikbereich: 10-14 Blenden * Vergleichbares Ausrüstung: jede moderne Kamera * Preis: ab 1000$ Ihre Augen haben keinen mechanischen oder radialen Verschluss, sie ähneln also eher einer Kamera mit elektronischem Verschluss. Wenn Sie jedoch die Bewegungsunschärfe Ihres Auges mit einer ähnlichen Bewegungsunschärfe einer Kamera vergleichen möchten, winken Sie einfach mit der Hand von Ihrem Gesicht aus mit konstanter Geschwindigkeit heran. Sehen Sie die Bewegungsunschärfe? Wenn Sie die Verschlusszeit einer Kamera an die Bewegungsunschärfe Ihres Auges anpassen, kommen Sie auf eine Verschlusszeit von etwa 1/100-1/200. Wahrscheinlich sehen Sie im Alltag nicht sehr viel Bewegungsunschärfe, weil Ihre Augen daran gewöhnt sind, sich bewegende Objekte unglaublich schnell zu verfolgen. * Verschlusszeiten: 1/100 - 1/200 * Vergleichbare Ausrüstung: jede moderne Kamera übertrifft diesen Bereich * Preis: ab 100$ Durch Forschung konnten Wissenschaftler herausfinden, dass Menschen Informationen bis zu etwa 1000fps interpretieren können. Zwar kann man sich diese Informationen sicherlich nicht in Zeitlupe in den Kopf zurückspielen, aber es hat grössere Auswirkungen auf die Zukunft des Filmemachens. Deshalb wirkt ein 48fps-Film wie der Hobbit so anders als ein 24fps-Film. * Bilder pro Sekunde: 1000 * Vergleichbare Ausrüstung: z.B. Highspeed Kameras von Black Magic * Preis: ab 3000 $ (2020) Die Schlussrechnung Es wäre absurd, die oben zusammengetragenen Preise zusammenzuzählen und zu behaupten, dass diese Endsumme dem Preis einer "menschlichen Augenkamera" entsprechen würde. Trotzdem: man sieht, dass unsere Augen rein schon aus Sicht der "Mechanik" ziemlich wertvolle Knipsen sind und dass man besser sehr vorsichtig damit umgehen sollte...

Experimente im Herbstwald

Experimente im Herbstwald

Wie würden Sie Fotografie-Impressionismus nennen? Und wo ist die Grenze zwischen Impressionismus und Abstraktion? Gibt es eine solche und ist sie überhaupt von Bedeutung? Ich persönlich halte den Impressionismus in der Landschaftsfotografie für eine Gattung, in der alles erlaubt ist. Es gibt keine Regeln. Im Grunde ist es ein Genre der fotografischen Anarchie. Das Ziel ist nicht, die Landschaft so einzufangen, wie sie ist, etwa während eines schönen Sonnenauf- oder Sonnenuntergangs. Man versucht vielmehr, ein Gefühl, einen Eindruck von einer Szene in ein Foto zu verwandeln. Absichtlich unscharf, fast malerisch wirkend oder Betrachtende sogar glauben lassend, man sehe Pinselstriche - das sind die typischen Eigenschaften eines impressionistischen Bildes. Mögliche Techniken für Experimente in dieser Richtung könnten etwa sein: * Bewegungen mit dem Zoombereich des Objektivs * Panning, also Kamerabewegungen während der Belichtung * Rotationsbewegungen * An windigen Tagen Gras oder Bäume mit sehr langen Verschlusszeiten fotografieren (mit oder ohne Stativ) * Doppelbelichtungen * Vermischen verschiedener Fotografien in der Nachbearbeitung ...und so weiter. Grenzen setzt hier nur die eigene Phantasie. Impressionistische Techniken: Intentionale Kamerabewegung Diese Technik ermöglicht es einem, eine absichtliche Unschärfe zu erzeugen, Details zu entfernen oder sogar die Komplexität einer Szene vollständig in blosse Blöcke aus groben Formen, Tönen und Farben zu zerlegen. Es ist eigentlich ganz einfach - Sie bewegen die Kamera, während der Verschluss geöffnet ist. Das war's schon. Die logische Konsequenz ist, dass Sie ziemlich lange Verschlusszeiten verwenden müssen, um eine schöne Unschärfe zu erzielen. Dies erreichen Sie entweder durch eine sehr kleine Blende oder aber, mittels Einsatz von verschieden starken ND-Filtern (experimentieren ist hier gefragt). Was auch ganz hilfreich ist: mit solchen Langzeitbelichtungen nicht bei Sonnenschein und über die Mittagszeit zu experimentieren - neblige Tage oder Abenddämmerung helfen zusätzlich, lange Verschlusszeiten zu erreichen. Auf diese Weise geht's häufig auch ohne Einsatz von Filtern. Im Gegensatz zur klassischen Landschaftsfotografie müssen Sie sich nicht um die ultimative Schärfe kümmern - oder besser gesagt: Schärfe ist hier völlig egal! Diesen Herbst habe ich selber einige Versuche mit dieser Technik gemacht. Ich begab mich mit meiner Kamera in den herbstlichen Wald gleich hinter dem Haus und übte mich darin, die Kamera mit schnellen Bewegungen und langen Verschlusszeiten (so ab ca. einer Sekunde) von oben nach unten zu bewegen. Diese Bewegungsrichtung bietet sich an, wenn man Bäume als Fotomotiv für seine Experimente verwendet. Zu Hause habe ich die Bilder dann zu quadratischen Fineart Prints aufbereitet: die Drucke auf grobfaseriges Büttenpapier von Hahnemühle sehen wunderbar aus! Stimmungsvoll, überraschend, anders.... expressionistisch eben. Hier einige Beispiele meiner "Bemühungen":

Vorgestellt: Marcus Cederberg

Vorgestellt: Marcus Cederberg

Spannende Fotografie Wir alle leben in einer Ära endloser Ablenkung und ständigen Inputs. Marcus Cederberg kanalisiert ein Gefühl der Ruhe und übersetzt das der Gesellschaft innewohnende Bedürfnis nach einem langsameren Tempo in minimalistische Fotografien. Die Lebensanschauung des schwedischen Künstlers wird dabei in Farben, Kontraste und negativen Raum umgesetzt. Sein Werk hat die Wände von Galerien in New York, Los Angeles und Stockholm geschmückt, und seine Botschaft "weniger ist mehr" hallt in der Online-Welt von seinem Instagram wider, wo er zu einem minimalistischen Einflussfaktor mit über 75.000 Anhängern geworden ist. Marcus Cederberg meint zu seiner Art des Fotografierens: "...Mit so wenig wie möglich so viel wie möglich erzählen zu können, ist die Herausforderung der Minimalismusfotografie. Ich versuche nicht nur, den Betrachter etwas neugierig zu machen, sondern ich versuche auch oft, mit dem Bild eine kleine Geschichte zu erzählen. Und das mit so viel negativem Raum wie möglich zu tun, ist manchmal eine echte Herausforderung !..." Mehr von ihm findet man hier: https://marcuscederberg.com/

Fotowerkzeuge: Erfahrungen mit Drohnen

Fotowerkzeuge: Erfahrungen mit Drohnen

In diesem Beitrag erzähle ich ein wenig von meinen Erfahrungen mit Drohnen in der Landschaftsfotografie. Es geht dabei nicht um technische Aspekte oder eine Produktebeurteilung, sondern wirklich nur um den Nutzen dieses Werkzeuges in der Sparte der Landschaftsfotografie. Das Thema "filmen mit Drohne" wird ebenfalls nicht behandelt. "Drohnen nerven". "Drohnen sind überflüssige Spielzeuge für Leute, die schon alles haben". Es ist schon so: Drohnen haben einen schlechten Ruf und ich habe selber erfahren, dass man nur schon mit der Bemerkung, man verwende eine Drohne, in der Bekanntschaft schräge Blicke einfängt: "was, in deinem Alter? Und wen spionierst du damit aus?". Trotz allem habe ich vor etwa drei Jahren begonnen, Drohnen gezielt - und ganz vorsichtig (ja niemanden stören) - für Fotoarbeiten einzusetzen. Begonnen hat alles mit einem sehr kleinen Quadkopter, ich glaube, das Ding wog nicht einmal 400 Gramm und verfügte über einen eher bescheidenen 2/3 Zoll Fotosensor. Mein Ziel war es, für mich selber herauszufinden, ob die Dinger fotografisch einen Mehrwert bringen oder einfach nur kurzlebige "Gadgets" sind. Ich stellte schnell fest, dass a) diese Minidrohne maximalen Lärm macht und b) jedoch völlig neue Perspektiven und Kamerapositionen ermöglichte, die wirklich sozusagen den Horizont erweiterten. Ich habe das Maschinchen dann mit auf eine zweiwöchige Skitourenreise nach Norwegen mitgenommen und dort erste Erfahrungen bei "richtigen Einsätzen" gemacht. Neben vielen Videoclips, die ich für eine kleine Filmdokumentation verwendete, brachte ich auch eine Menge Fotos, gemacht mit der Drohne, nach Hause. Die Qualität der Videos war erstaunlich gut, jene der Fotos von diesem kleinen Sensor gerade mal ok. Kurz darauf kam ein Nachfolgemodell auf den Markt und diese Drohne habe ich nun seit gut zwei Jahren im Einsatz. Das Ding verfügt nun über einen 1 Zoll Sensor mit 20 Megapixeln und bietet mit etwas Nachbearbeitung sehr gute Fotoqualität. Ausserdem ist das Gerät noch immer faltbar und findet dadurch leicht im Rucksack Platz und ist somit problemlos - auch auf langen Bergwanderungen. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt: die Motordrehzahl wurde reduziert, die Propeller sind etwas grösser und haben speziell geformte Spitzen - diese Änderungen haben den Lärm im Betrieb beträchtlich gemindert. Nun aber zur eigentlichen Frage dieses Beitrags: lohnt sich die Anschaffung für Hobbyisten wie mich? Kurze Antwort: ja - absolut! Die Drohne ist für mich kein Spielzeug - ich fliege nie nur zum Spass damit herum, sondern sie bietet den Vorteil einer frei im Raum positionierbaren Kamera. Ich kann damit Kamerapositionen erreichen, die mit anderen Mitteln kaum oder nur mit riesigem Aufwand möglich wären: Ein typischer Anfängerfehler ist dabei, dass man das Gerät eher zu hoch platziert. Es entstehen dann meist eher langweilige "Luftaufnahmen" ohne Tiefenwirkung. Sehr oft erreicht man die besten Ergebnisse, wenn man tief fliegt und zum Beispiel Objekte am Boden zur Steigerung der Tiefenwirkung mit in die Bildkomposition nimmt. Mit der Zeit entwickelt man ein gewisses Gefühl für möglicherweise lohnenswerte Drohneneinsätze. Oft ist es jedoch auch so, dass ich den Kopter den ganzen Tag mit mir im Rucksack herumtrage, ohne auch nur einmal abzuheben damit. Aber dasselbe gibt es ja auch beim konventionellen Fotografieren: entweder stimmt das Licht nicht oder es gibt kein Sujet, welches die persönliche "Motivklingel" aktiviert. Bei Drohnenfotos gilt bezüglich guter Lichtverhältnisse dasselbe wie bei terrestrischer Fotografie: "lightismagic"! Untenstehendes Bild habe ich letztes Jahr kurz nach dem ersten Schneefall gemacht. Die ganz spezielle Lichtsituation mit den langen Schatten und dem Sonnen-/Schattenspiel war vom Boden aus kaum eindrücklich einzufangen. Zwanzig Meter über Grund, sah dies dann aber schon ganz anders aus: Ganz interessant ist auch ein kleiner Wasserfall in unserer Gegend. Im Frühling, während der Schneeschmelze, ist er jeweils recht aktiv. Ich habe schon sehr oft versucht, dieses Sujet überzeugend einzufangen. Das Problem dabei ist, dass man geländebedingt sehr stark in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Der Wasserfall befindet sich zuhinterst in einem engen Tobel. Ein Wanderweg führt zwar über eine kleine Brücke unterhalb des Wasserfalls, jedoch ist die ganze Szenerie von dichtem Buschwerk umgeben. Nur schon in fünf Metern Höhe, sähe die Sache aber ganz anders aus. Also: meine kleine Flugkamera aus dem Rucksack gekramt und diverse Positionen ausprobiert - eine Sache von ein paar Minuten. Für das untenstehende Foto habe ich ausserdem einen ND8 Filter verwendet; dies um die Belichtungszeit auf 1/2 Sekunde zu reduzieren, denn ich wollte das herabstürzende Wasser sehr weich aussehen lassen. Was mich dabei verblüfft hat ist die Tatsache, dass trotz der vom Wasserfall erzeugten Luftwirbel und längerer Belichtungszeit scharfe Bilder entstanden sind. Dies dank des Kamera-Gimbals und der sehr effektiven Lagestabilisation durch die Flugelektronik: Fazit Gute Fotodrohnen sind heute für den Preis eines ebenfalls guten Objektivs zu haben. Sie erschliessen gerade in der Landschaftsfotografie ganz neue gestalterische Möglichkeiten. Die Geräte sind dabei unterdessen so ausgereift, dass sie auch bei schwierigen, turbulenten Windverhältnissen exzellente Resultate liefern können. Die Bedienung ist dabei dank der vielen verbauten Sensoren sowie der ausgeklügelten Software sehr einfach. Nach kurzer Einarbeitungszeit hat man somit ein sehr wertvolles Werkzeug, dessen Resultate viel Freude bereiten. Kleingedrucktes für "Drone-Operators" Halten Sie sich immer an die rechtlichen Vorgaben der Region in der Sie Ihre Drohne fliegen lassen wollen. Dies ist ganz speziell wichtig, falls Sie im Ausland fliegen. Teilweise gibt es massive Einschränkungen und bei Nichtbeachten je nach Land drakonische Strafen. Auch für zu Hause gilt: machen Sie sich mit den Lufträumen/Einschränkungen Ihrer Umgebung vertraut (selber bin ich mir dessen ganz besonders deshalb bewusst, weil ich a) beruflich in der Aviatik tätig bin und b) mich in der Freizeit oft selber in der Luft bewege. Mit Ausnahme von Spielzeugdrohnen empfiehlt sich der Abschluss einer speziellen Haftpflichtversicherung. Zum Beispiel in der Schweiz bieten die meisten Versicherungen für wenig Geld entsprechende Zusätze zu bestehenden Haftpflichtversicherungen an. Im Ausland sind solche Versicherungen teilweise zwingend vorgeschrieben. Postscriptum Zum Schluss doch noch etwas zur Hardware: seit gut zwei Jahren verwende ich eine DJI Mavic 2 Pro. Sie ist mit einer Hasselblad-Kamera mit Festbrennweite und 1 Zoll Sensor ausgestattet. Die Bildqualität ist definitiv besser als jene von z.B. Smartphones - sie ist etwa vergleichbar mit einer Sony RX100 Kompaktkamera.

Die Belichtung dieses Fotos dauerte 11 Tage

Die Belichtung dieses Fotos dauerte 11 Tage

Als Fotografierende gehen wir im Allgemeinen davon aus, dass lange Belichtungszeiten in der Größenordnung von wenigen Minuten liegen, vielleicht ein paar Stunden, wenn man sich tief in die Astrofotografie vertieft. Diese Belichtung dauerte jedoch viel länger; tatsächlich dauerte es über eine Woche, um genug Licht für das endgültige Bild zu sammeln. Das Hubble Ultra-Deep Field ist ein Bild eines kleinen Teils des tiefen Weltraums innerhalb des Sternbildes Fornax, das 200 Bogensekunden seitlich liegt und damit einen unglaublich kleinen Ausschnitt des Nachthimmels darstellt. Und doch liegen innerhalb dieses winzigen Scheibchens etwa 10.000 Galaxien. Das Ziel war, nach Galaxien suchen, die vor etwa 13 Milliarden Jahren existierten (zwischen 400 und 800 Millionen Jahren nach dem Urknall). Das Bild wurde mit vier Filtern (435, 606, 775 und 850 Nanometern) erstellt, wobei Belichtungen über 400 Umlaufbahnen des Hubble-Weltraumteleskops aufgenommen wurden. Jede Belichtung dauerte etwa 20 Minuten und zwei Belichtungen pro Umlaufbahn waren möglich. Letztendlich betrug die Gesamtbelichtungszeit eine unglaubliche Menge: knapp eine Million Sekunden oder etwa 11,5 Tage. Die Belichtung war so extrem, und der Bereich, auf den man sich konzentrierte war so klein, dass Hubble eine Million Jahre an Belichtungszeit benötigen würde, um den gesamten Himmel mit der gleichen Empfindlichkeit abzudecken. Sie können sich hier eine höher aufgelöste Version des Bildes ansehen. Bilder der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation, die im öffentlichen Bereich verwendet werden.

Was tun mit all den Fotos?

Was tun mit all den Fotos?

Ihre externe Festplatte füllt sich mit allen digitalen Dateien, aber bevor Sie zusätzlichen Speicherplatz kaufen, um mehr Ihrer Fotos aufzunehmen, sollten Sie überlegen, ob Sie nicht etwas mit den bereits erstellten Fotos machen wollen. Die Planung von Aufnahmen und die Jagd nach Bildern ist und kann spannend sein, und manchmal denken wir nicht unbedingt daran, alle unsere Sitzungen zu bearbeiten, geschweige denn herauszufinden, was wir mit ihnen machen sollen. Denken Sie nur an all die Bilder, die Sie im Lauf der Jahre aufgenommen haben - vermutlich Hunderte von Dateien von Ihren Wander- und Reisetouren, zahlreiche Familienfotos oder einfach Schnappschüsse von Dingen, die Ihnen im Laufe der Jahre aufgefallen sind. Persönliches Fotografieren ist eine seltsame Disziplin, weil es absolut keine Regeln und niemanden gibt, der Sie ausser Ihnen selbst motiviert. Es kann äusserst lohnend sein, aber es kann auch überwältigend werden, wenn man sich nur auf die Schaffung neuer Fotografien konzentriert, ohne auch nur einen Augenblick innezuhalten, um sich anzusehen, was man bisher getan hat und was man daraus machen kann. Drucken, Drucken und mehr Drucken Meine Ansicht ist nach wie vor, dass ein Foto erst dann ein Foto ist, wenn es in gedruckter Form vorliegt. Es ist leicht, in die Routine des Erstellens digitaler Dateien zu verfallen und den gesamten Speicherplatz zu füllen, aber wenn Ihre Geräte schliesslich kaputt gehen oder gestohlen oder zerstört werden, was für ein Vermächtnis haben Sie dann hinterlassen? Fotografien sind oft Zeitzeugnisse. Vermutlich sind Ihre eigenen Bilder nicht unbedingt von historischem Wert für die Menschheit, aber für Sie selber sind sie sehr wohl relevant. Sie dokumentieren Ihren Lebensweg oder zumindest doch einige Abschnitte davon. Ähnlich wie bei der Online-Präsentation können Sie genau dasselbe tun, jedoch in mit Ihren gedruckten Bildern. Heutzutage gibt es so viele Drag-and-Drop-Stiloptionen für die Erstellung und Bestellung von Fotobüchern, oder natürlich auch von Portfolio- oder Wanddrucken. Es gibt viele Fotografierende, die Tausende für ihre Ausrüstung ausgeben, sowohl für das Shooting und die Bearbeitung ihrer Bilder als auch für die Einstellung von Models, aber sie werden keine Zeit dafür aufwenden, ein greifbares Produkt ihrer Shootings, Projekte oder ihres gesamten Portfolios zu erstellen. Auch hier ist es leicht, in diese Routine des ständigen Vorwärtsgehens zu verfallen, ohne innezuhalten und nachzudenken. Es gibt viele budgetfreundliche Drucklabors auf der ganzen Welt, wo Sie Produkte bestellen können, die Ihrem Fotostil entsprechen. Sie alle bieten verschiedene Papiersorten, Buchgrössen und Formate an. Für meine persönliche Fotografie habe ich zum Beispiel Blurb aber auch einige Schweizer Anbieter wie Ifolor usw. verwendet. Sie erstellen einfach ein Konto und beginnen mit der Gestaltung Ihrer Produkte. Es gibt aber auch Drucklabors, die aus Ihren Bildern sogenannte "Fine Art Prints" auf hochwertigem Papier herstellen. Solche Produkte sind nicht billig, aber ganz bestimmt sehr viel langlebiger als eine "Finger-Wisch-Galerie" auf Ihrem Smartphone. Gönnen Sie sich ein Gefühl des Stolzes Nach jahrelangem Fotografieren haben Sie es verdient, sich ein Produkt zu gönnen, das Ihre besten oder Lieblingsarbeiten zeigt, etwas, das Sie festhalten, vielleicht an die Wand hängen und an die Generationen weitergeben können, wenn Sie dies wünschen. Aber alles in allem geht es beim Drucken in erster Linie darum, ein Erfolgserlebnis zu haben, sich selbst etwas zu schenken, das Sie für immer an die Orte, die Sie zum Fotografieren bereist haben, oder an die Menschen, die Sie fotografiert haben, oder an die Projekte, die Sie abgeschlossen haben, erinnern wird. Wenn Sie sich Zeit nehmen, um zu entwerfen und auszuwählen, was Sie drucken möchten und wie Sie es drucken möchten, wird Ihnen das auch dabei helfen, Ihre Fotografie in eine Art logische Reihenfolge zu bringen, die für Sie einzigartig ist. Der Erhalt Ihrer Fotografien in irgendeinem der heutzutage verfügbaren Druckformate ist ein natürlicher Abschluss des Aufwandes, den Sie mit Ihrer Fotografie ja bereits gehabt haben. Es ist etwas, das bedeutet, dass Sie Zeit, Mühe und Geschick in etwas investiert haben. Wenn es dann in Buchform auf Ihrem Couchtisch, oder als schöner Print gerahmt und mit Passepartout versehen an Ihrer Wand hängt, werden Sie für eine sehr lange Zeit viel Freude daran haben. Vertrauen Sie mir, Laufwerke werden ausfallen, Bilder werden verloren gehen oder gelöscht, aber ein schönes Hardcover-Buch Ihrer wertvollsten Arbeit wird gepflegt werden. Sie müssen nicht alle der Tausenden von Bildern, die Sie bisher aufgenommen haben, ausdrucken; es reicht, wenn Sie nur einige auswählen. Selbst wenn Sie eines Tages die Fotografie aufgeben, wird dies eine Erinnerung an das, was Sie erreicht und erlebt haben.

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